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Volkskunst aus dem Erzgebirge...

Es gibt ein Mittelgebirge in Deutschland, das kaum wie ein anderes reich ist an Traditionen, das Erzgebirge. Silber, Zinn, Kupfer und andere Bodenschätze gaben der Region im Süden Sachsens einst ihren Namen. Jahrhunderte sind seit den ersten Erzfunden vergangen, erhalten bis heute blieben die Zeugnisse des Bergbaus und eine einzigartige Holzkunst - hervorgegangen aus den Lebensumständen der Bergleute.

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Mit dem Niedergang des Silberbergbaus hatte der einstige Bergmann, nun als Drechsler und Spielzeugmacher einen neuen Broterwerb gefunden. Von Generation zu Generation wurden seither die erlangten Fertigkeiten weitergegeben und vervollkommnet. So wuchs in schier endloser Vielfalt die einzigartige Erzgebirgische Volkskunst.

Der Verband fördert die mit Warenzeichen garantierte Erzgebirgische Holzkunst und seine Hersteller. Zu seinen wichtigsten Aufgaben gehört die Imagewerbung, die seit 1992 unter der Dachmarke „Echt Erzgebirge - Holzkunst mit Herz" mit dem Bild des kleinen Reiterleins auf dem Schaukelpferd erfolgt.
Darüber hinaus unterstützt er seine Mitglieder u.a. bei der Beteiligung an Messen im In- und Ausland, bei der Berufsausbildung zum Holzspielzeugmacher sowie auf rechtlichem Gebiet, z.B. im Kampf gegen Plagiate. Dem Fachhandel stellt er attraktive Werbemittel bereit.
Zur Förderung der kreativen Weiterentwicklung Erzgebirgischer Holzkunst vergibt der Verband gemeinsam mit dem Landrat des Mittleren Erzgebirgskreises seit 1995 jährlich den Preis „Tradition und Form".

Der Fachhandelsring Erzgebirgische Volkskunst ist eine Einrichtung des Verbandes Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller e.V. zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen dem Verband und dem einschlägigen Fachhandel, sowie einer Erhöhung des Niveaus der Erzgebirgischen Volkskunst® zu erreichen.
Derzeit sind 95 Fachhändler aus Deutschland, der Schweiz und Lichtenstein Mitglieder des Fachhandelsringes Erzgebirgische Volkskunst.

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© Erzgebirgstruhe C.Kellhammer